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Reifenherstellung - geschichtliche Betrachtung

Die Idee zu einem luftgefüllten Gummireifen stammte schon aus dem 18. Jahrhundert, jedoch war es noch ein langer Weg des Reifens bis zu seiner heutigen Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Daher haben wir Ihnen hier in einer Art Reifenchronik einige Stationen in der Reifenentwicklung aufgelistet.

1845
Der Engländer Robert William Thompson meldet den ersten luftgefüllten Gummireifen in Großbritannien, Frankreich und den USA zum Patent an. Doch für seinen Reifen gibt es noch keine Vewendung. Autos sind noch nicht erfunden und das Fahrrad steckt in den Kinderschuhen.

1852
Charles Goodyear, der zuvor durch einen Zufall Gummi erfand, lässt sich die Herstellung von Hartgummi patentieren. Bis zur Einführung des Luftreifens wird mit diesem Hartgummi bereift.

1888
Der irische Tierarzt John Boyd Dunlop probiert sich laut einer Anekdote an einer besseren Bereifung für das Dreirad seines Sohnes und "erfindet" den Luftreifen. Er überzieht die Felgen des Dreirades mit einem Gummischlauch, umhüllt ihn mit Leinen, montiert einen Schnuller als Ventil und pumpt diese so genannte Pneumatik mit einer Fußballpumpe auf. Noch im selben Jahr reicht er ein Patent ein, welches am 7. Dezember eingetragen wird.

1895
Die Gebrüder Michelin rüsten das erste Automobil mit einem Luftreifen aus. Der neue Reifen wird bei einem Langstreckenrennen erfolgreich getestet. Bereits ein Jahr später erhalten die Pariser Taxis Michelin-Reifen.

1918
Michelin setzt Ruß bei der Fertigung von Reifen ein. Die bis dahin weißen Reifen erhalten das auch heute noch typische Schwarz. Der Ruß trägt zur Festigkeit des Gummis bei und verlängert somit die Lebensdauer erheblich.

1920
Bis dato stand die Zweckmäßigkeit der Reifen im Vordergrund. Fortan werden auch optische Anforderungen an die Reifen gestellt. So werden die Reifen durch weiße Seitenflanken optisch aufgewertet.

1923
Der Niederdruck-Ballonreifen mit 2,5 bar ersetzt den 4,5 bar-Reifen.

1946
Michelin bringt den ersten Stahlgürtelreifen auf den Markt, der sich auf Anhieb durchsetzt. Der Textilgürtel wird durch ein radial angeordnetes Geflecht von Metallfäden ersetzt. Das Metallgewebe verbessert erheblich die Stabilität und Spurhaltigkeit. Bis heute werden Reifen in dieser Bauweise gefertigt.

1975
Michelin entwickelt den TRX-Radialreifen, bei dem Reifen und Felge angepasst werden. Darüber hinaus wird die Bereifung speziell auf den jeweiligen Bedarf des Fahrzeugs abgestimmt.

1993
Michelin und Continental setzen Silica als Rußersatz ein, das eine gute Nässe- und Trockenhaftung bewirkt.

Aktuell
Der Einsatz verschiedener Gummimischungen ermöglicht gleich bleibende Haftung bei allen Temperaturbedingungen. Der Trend geht hin zu immer flacheren, dafür aber breiteren Reifen.
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